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Eine technisch starke Spielkonsole

Sie gehört zu den jüngsten Höhepunkten von Sony: Mit der PlayStation 4 hat Sony eine leistungsstarke und ebenso abwechslungsreiche Spielkonsole auf den Markt gebracht, die mit ganz neuen technischen Features ausgestattet ist. Bevor die PS4 auf den Markt kam, wurde sie als Orbis bezeichnet. Bislang handelt es sich bei der PlayStation 4 um die leistungsstärkste Spielekonsole, die der japanische Hersteller im Programm hat.

Angekündigt wurde die Konsole von Sony als Nachfolger der PS3 bereits im Februar 2013. Nur wenige Monate später, nämlich am 15. November 2013, folgte die offizielle Markteinführung in Nordamerika. 15 Tage später startete der Verkauf dann sowohl in Europa und Australien als auch in Asien.

Sony hat die PlayStation 4 als Konkurrenzmodell zur Wii U von Nintendo auf den Markt geschickt. Gleichzeitig befindet sich die stationäre Konsole in einem harten Wettkampf mit der Microsoft Xbox One. Seit der Markteinführung konnten bis Dezember 2016 mehr als 50 Millionen Einheiten weltweit verkauft werden. Damit handelt es sich bei ihr um die Konsole mit den meisten Anwendern.

Die PlayStation 4 hat sich für Sony zu einem großen Erfolg entwickelt. Grund hierfür war unter die hohe Performance und die gute Hardware.

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten technischen Daten zusammen:

CPUc-+Core x86-64 AMD „Jaguar“
GPU1,84 TFLOPS AMD Radeon™-Grafik Engine
SpeicherGDDR5 8 GB
Speicherkapazität
  • 500 GB
  • 1 TB
Gewicht2,1 kg
Maße265 x 39 x 288 mm
Betriebstemperatur5 bis 35 Grad Celsius
Netzwerk
  • Ethernet
  • IEEE 802.11 WLAN
  • Bluetooth 4.0

Zur Markteinführung lancierte die PlayStation 4 noch mit 399 Euro auf dem Markt. Basis war das eingesetzte Parallelepiped. Der Preis war eine Überraschung. Foxconn, Produzent der Konsole, erklärte im Voraus, dass sich die Kosten für die Konsole auf 381 US-Dollar belaufen würden. Darauf räumte Sony ein, dass zu Beginn der Verkauf mit leichtem Defizit erfolgen würde. Mittlerweile hat sich die Situation geändert. Foxconn gelang es, die Produktionskosten zu minimieren.

Schon auf den ersten Blick konnte sich die neue Sony Konsole deutlich von dem Vorgängermodell absetzen. Brachte die PlayStation 3 immerhin noch 5 kg auf die Waage, lag das Gewicht bei der Neuauflage der Konsole nur noch bei 2,8 kg. Bereits mit dem Verkauf wurde von dem Hersteller auch das erste Systemupdate auf die Version 1.50 zur Verfügung gestellt. Mit dem Update wurden dem Gerät weitere wichtige Funktionen spendiert. Hierzu gehörte insbesondere die Wiedergabe von Film-Blu-rays sowie Remote Play.

Am 29. Juli 2014 gelang Sony für die PS4 der nächste große Paukenschlag. So folgte ein weiteres Update, mit dem es von da an möglich war, die 3D-Blu-ray-Filme zuverlässig und mit voller technischer Leistung abzuspielen. Auch das Update 2.0 brachte viele Neuheiten:

  • YouTube-Upload von Gameplay-Videos
  • Verbesserung der Freundeslistefunktionen
  • Shareplay

Mit SharePlay können Mitglieder von PlayStation Plus auf virtueller Ebene andere Mitglieder einladen. Daraufhin ist es möglich, ihnen auf virtueller Ebene den Controller zu überreichen, sodass diese am Spiel teilnehmen bzw. dieses übernehmen können. Das Besondere ist dabei, dass eine Übernahme des Spiels auch dann möglich ist, wenn der andere Teilnehmer nicht im Besitz des jeweiligen Spieltitels ist. Mittlerweile gibt es zudem verschiedene Versionen der PlayStation 4 auf dem Markt.

PCFUN Tipp: PlayStation 4 Slim oder PlayStation 4 Pro?
PCFUN TippAktuell gibt es von der PS4 zwei Varianten: PS4 Slim und PS4 Pro.

Die PlayStation 4 Slim eignet sich für Gamer, die mit der gleichen Leistung wie bei der bisherigen PlayStation 4 zurecht kommen. Bei der PS4 Slim handelt es sich einfach um ein verkleinertes Modell.

Wer hingegen einen 4K-Fernseher besitzt und seine Spiele auch in 4K-Auflösung spielen will, der sollte zur PlayStation 4 Pro greifen! Mit ihr bekommt ihr deutlich mehr Leistung bei der Grafik und vor allem werden die Spiele auch in 4K dargestellt. Aber auch bei der Bildwiederholfrequenz ist sie deutlich leistungsstärker als die PlayStation 4 Slim.

PlayStation 4 Slim

Nachdem die Grundversion der PlayStation 4 schon einige Zeit auf dem Markt war, folgten verschiedene weitere Versionen der beliebten Konsole. So wurde im September 2016 die PlayStation 4 Slim ins Rennen geschickt.

Die PS4 Slim bekommt ihr mit 500 GB oder 1 TB Festplatte:

In Deutschland startete sie zum Preis von 300 Euro. Gegenüber der Grundvariante hielten sich die Neuheiten bei der PlayStation Slim in Grenzen. Sony hat hier die Drahtlosübertragung verbessert. Darüber hinaus hält bei diesem Modell der Controllerakku um einiges länger.

Läuft die Konsole unter Last ist sie zudem um einiges leiser als die normale PS4. Dies gilt insbesondere, wenn intensiv auf den Datenträger zugegriffen wird. Sie unterstützt zudem ac-WLAN. Der Datentransfer mit den neuen Standards dürfte demnach schneller gelingen als es bei der Urversion der Konsole der Fall war.

PlayStation 4 Pro – die leistungsstarke Weiterentwicklung

Schon Anfang Juni 2016 machte Andrew House als Geschäftsführer von Sony deutlich, dass es eine leistungsstärkere Weiterentwicklung von der PS4 geben soll. Damit bestärkte er Gerüchte, die schon im Voraus immer wieder für Furore sorgten. Die neue Version sollte sich vornehmlich an die Hardcore-Gamer richten, also eine Zielgruppe, die einfach deutlich höhere Ansprüche gegenüber der Grafikleistung hat. Die PlayStation 4 Pro wurde von Sony schließlich am 7. September 2016 vorgestellt. Sie unterstützt auch die 4K-Auflösung, so dass sich Spiele auf 4K-Fernsehern noch wesentlich detailreicher spielen lassen.

Weitere Infos zur PS4 Pro erhaltet ihr auch hier:

Damals lief die PS4 Pro noch unter der offiziellen Bezeichnung CUH-7000. Die PS4 Pro bringt tatsächlich erhebliche Verbesserungen:

  • mehr GPU
  • mehr CPU
  • 2,1 GHz Hauptprozessor
  • 36 Grafikprozessorkerne
  • Rechenleistung auf 4,30 TeraFLOP/s gestiegen
  • 4K und HDR

Das Video fasst die Verbesserungen sehr gut zusammen:

Und welche PS4 bevorzugst du?

Zubehörangebot der PlayStation 4

Passend zur PlayStation 4 gibt es auf dem Markt auch einiges an Zubehör, welches für maximalen Spielspaß sorgt. So gibt es beispielsweise den DualShock-4-Controller. Er erinnert vom Design her stark an den Vorgänger, der als DualShock 3 Controller bekannt ist und die PS 3 begleitet. Die Datenübertragungstechnik ist bei den beiden Controllern weitgehend identisch. So stehen hier sowohl USB-Kabel als auch Bluetooth zur Verfügung. Der alte Controller kann aber nicht mit der neuen Sony Konsole verwendet werden. Sony hat sich beim DualShock-4-Controller für eine Verbesserung der Rumble-Funktion entschieden. Weiterhin wurde hier ein Touchpad verarbeitet. Zur weiteren Ausstattung gehören der Audioausgang für Kopfhörer sowie der Mono-Lautsprecher.

Als weiteres Zubehör kann die PlayStation Camera erworben werden:

  • Weiterentwicklung der PlayStation Eye
  • Tiefenwahrnehmung der Umgebung
  • Einsatz gemeinsam mit PlayStation Eye für verschiedene Zwecke möglich
  • HD-Auflösungen mit maximaler Bildrate von 240 Bildern je Sekunde
  • vier Mikrofone

Abgerundet wird das Angebot durch die PlayStation VR. Die VR Gaming Brille wurde von Sony im November 2014 vorgestellt. Schon der Prototyp konnte Aufsehen erregen. Er war mit einer Auflösung von 1080p sowie dem 90-Grad-Sichtwinkel ausgestattet. Nach den Plänen von Sony wird es jedoch keine Wireless-Version geben. Demnach funktioniert das System nur mit Kabel.

PlayStation VR

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Unser Tipp: Mit einer PlayStation 4 Pro in Kombination mit der PlayStation VR sowie der PlayStation Camera liegst du immer noch unter 1.000 Euro und hast ein Top Gaming-System, welches aufgrund der Vielzahl an PS4 Spielen jede Menge Spielspaß garantiert!