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Der US-Konzern Microsoft liefert sich mit den beiden japanischen Konkurrenten Nintendo und Sony einen harten Wettbewerb, um die Gunst der Gamer für sich zu gewinnen. Dabei gelangen in der Vergangenheit schon allen drei Konzernen große Meilensteine. Die letzte vollkommen neue Spielkonsole, die von Microsoft auf den Markt und damit quasi in den Ring geschickt wurde, war die Xbox One. Es ist bereits die achte Generation der Microsoft Spielkonsole, die auf den Markt geschickt wurde.

Die Xbox One wurde als Nachfolger für die Xbox 360 entwickelt. Vorgestellt wurde die Spielkonsole am 21. Mai 2013. Dabei entschied sich der US-Konzern bewusst für den Namen One. Dieses Modell sollte die erste Konsole sein, die als „All-in-One-Lösung“ auf dem Markt überzeugen sollte. Sie sollte mehr sein als eine einfache Spielkonsole. Mit der Xbox One sollte zum ersten Mal der Fernseher mit Apps sowie Internet versorgt werden.

Im Fokus der Xbox One stehen demnach die verschiedenen Unterhaltungsformen. Hierfür hat Microsoft die Spielkonsole mit einigen Highlights versehen:

  • Sprachsteuerung
  • Gestensteuerung
  • personalisierter Startbildschirm

Für die Gestensteuerung verwendet Microsoft den Kinect-Sensor in der mittlerweile zweiten Generation. Dieser wurde dann nachträglich noch einmal entfernt. So kann die Xbox One nun auch ohne diese Steuerung erworben werden.

Microsoft gelang es auf diesem Weg seine Spielkonsole zumindest preislich an die PlayStation 4 und damit an den eigenen Hauptkonkurrenten anzupassen.

Aktuell gibt es die Xbox One S – die Weiterentwicklung der Xbox One – in folgenden Varianten zu kaufen:

Problemloser Zugriff auf verschiedene Inhalte

Die Stärke der Xbox One besteht im Zugriff auf die verschiedenen Inhalte. Sowohl Filme und Musik als auch Fernsehen und Internet sind über die Konsole problemlos erreichbar. Um die Konsolenbedienung zu erleichtern, gibt es eine Sprach- sowie Gestensteuerung, die auf dem Einsatz des Kinect-Sensors basiert. Als Microsoft den Verkaufsstart für seine Xbox One einläutete, gab es die Sprachsteuerung zunächst nur in fünf Ländern.

Eine Stärke der Xbox One ist das Betriebssystem. Zur Markteinführung lief die Konsole noch mit drei verschiedenen Betriebssystemen, die für den Einsatz flexibel ausgewählt werden konnten:

  • das standardmäßige Xbox-Betriebssystem
  • ein Windows-Kernel
  • eine Betriebssystemkomponente

Microsoft entschloss sich schließlich im Herbst 2015 für den Einsatz eines Systemupdates und damit wurde auch das Betriebssystem angepasst. Von da an arbeitete die Konsole nur noch mit Windows 10. Mit dem neuen Betriebssystem hielt schließlich auch unter dem Namen New Xbox One Experience ein neues Dashboard Einzug. Wie der Entwickler betonte, funktioniert die Bedienung mit dem neuen Dashboard intuitiver und schneller. Im Sommer 2016 konnte Microsoft bereits mit dem nächsten Pluspunkt aufwarten. So wurde zu dieser Zeit der Sprachassistent Cortana Teil der Konsole. Gleichzeitig rückten die Avatare wieder stärker in den Vordergrund. Microsoft hat die Avatare erst mit der Xbox 360 eingeführt. Zwischenzeitlich gerieten sie ein wenig in Vergessenheit, erlangten dann aber wieder mehr Bedeutung. Darüber hinaus besitzt die Konsole eine Abwärtskompatibilität mit den Spielen, die für die Xbox 360 entwickelt wurden.

Grundlegende Hardware der Xbox One

Bei seiner Spielkonsole Xbox One setzt Microsoft für die Anwender auf eine solide Hardware, die von bekannten Anbietern stammt. Demnach wird sowohl bei der Prozessor- als auch bei der Grafikeinheit auf eine Kombinationslösung zurückgegriffen, die vom Hersteller AMD stammt. Der hier eingesetzte Chip weist eine Strukturbreite von 28 nm auf und vereint in sich den CPU mit dem GPU. Beides kommt hier auf der Die vor. Der Chip selbst setzt sich dabei aus einer beeindruckenden Anzahl von Transistoren zusammen: Insgesamt rund 5 Milliarden Transistoren werden hier eingesetzt. Damit alles flüssig läuft und die Xbox One ohne Einschränkungen genutzt werden kann, wird ein DDR3-2133-Arbeitsspeicher verbaut. Er hat eine Kapazität von 8 GB sowie eine Bandbreite von 68,3 GB/s. Die Eckdaten der Custom Grafikeinheit GPU sind:

  • kompatibel zu DirectX 11.2
  • 32 MB eSRAM
  • 853 MHz
  • 1,31 TFLOP/s

Beim Hauptprozessor werden von Microsoft insgesamt 64-Bit-Kerne verbaut. Sie haben eine x86-Architektur. Als Basis wird der Jaguar von AMD mit insgesamt 4 MB L2-Cache verwendet. Eigentlich wollte Microsoft den CPU mit einer Taktrate von 1,6 GHz ins Rennen schicken, schließlich entschloss sich der Konzern kurz vor der Markteinführung hier noch einmal für eine Nachbesserung. So wurde der CPU auf 1,75 GHz angehoben. Zunächst konnten die Spiele nur auf 8 Kerne zurückgreifen. Die restlichen wurden zum einen für das Betriebssystem und zum anderen für die Hintergrundprozesse reserviert.

Xbox One S – die neueste Generation der Xbox One

Microsoft nutzte die E3 2016 um mit der Xbox One S eine neue Version seiner Spielkonsole auf den Markt zu bringen. Sie unterschied sich schon optisch von der eigentlichen Konsole und war etwa 40 Prozent kleiner. Die neue Xbox One S konnte zum ersten Mal auch 4K-Videos unterstützen. Darüber hinaus gehörte hier High Dynamic Range, kurz HDR, zur Ausstattung. In Verbindung mit einem Standfuß konnte diese Konsole nun auch vertikal aufgestellt werden. War bei der Xbon One das Netzteil noch extern, wurde dieses von Microsoft nun bei der neuen Variante fest integriert.

Einen schönen Vergleich der Xbox One und der Xbox One S haben die Kollegen von PC-Welt gemacht:

Zu den weiteren Stärken der Xbox One S gehören:

  • Fertigung der APU übernimmt TSMC im 16-nm-FinFET-Verfahren
  • GPU-Takt steigt von bislang 853 auf 914 MHz
  • deutliche Reduzierung der Wärmeentwicklung
  • geringerer Stromverbrauch

Weiterhin überarbeitete Microsoft zu diesem Anlass seinen Controller leicht. Damit wird für die Funkübertragung nun auf den Bluetooth-Standard zurückgegriffen. Damit ist der Controller nun auch mit Windows 10 kompatibel. Der Hersteller bietet diese besondere Form der Konsole in mehreren Varianten an. Sie steht wahlweise mit 500 GB, 1 TB und 2 TB zur Verfügung. Leider ist an sich ein Anschluss für den Kinect-Sensor nicht vorhanden. Im Lieferumfang wird der Adapter vergebens gesucht. Microsoft bietet hier allerdings einen besonderen Service, denn auf Anfrage wird der Adapter kostenlos zugeschickt.

Controller der Xbox One

Für die Xbox One gibt es auf dem Markt verschiedene Controller. Der Wireless Controller ist hier optisch kaum vom Vorgängermodell zu unterscheiden. Im Inneren sieht das anders aus. Hier hat sich der US-Konzern für zahlreiche Verbesserungen sowie Optimierungen entschieden. Der neue Controller fällt zudem durch seine kantigere Form auf. Zudem ist das Xbox-Logo durch die Beleuchtung deutlich zu erkennen.

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Es gibt außerdem den Elite Controller. Der Elite Wireless Controller wurde zum ersten Mal auf der E3 vorgestellt. Eine entscheidende Neuerung sind dabei die Analog-Sticks. Sie gehen mit einer längeren Haltbarkeit einher. Hierfür wurde bei der Fertigung auf Metall zurückgegriffen. Die Analog-Sticks können darüber hinaus nun auch ausgetauscht werden. Es gibt sie in unterschiedlichen Längen. Mit einer App können die Controllertasten nach eigenem Wunsch belegt werden.

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